Der einzige kontinentale und aktive Vulkan in Europa, der Vesuv (1281 m.) befindet sich in einer Ruhephase seit dem letzten Ausbruch 1944. Man erreicht ihn von Ercolano, Torre del Greco oder von Boscotrecase aus und bequeme Pfade erlauben es, bis auf den Gipfel zu steigen, auf dem man eine unvergeßliche Aussicht genießen kann. Ein katastrophaler Vulkanausbruch war es, der im August 79 v. Chr. die beiden Städtchen Herculaneum und Pompeji unter seiner Asche begrub, die sich zu seinen Füßen befanden. Die Ausgrabungen, ausgeführt seit dem 6. Jh., haben es schließlich erlaubt, die zwei Stadtanlagen fast unversehrt an das Tageslicht zu bringen. Unzählige Funde, die heute teilweise im Nationalmuseum (Museo Nazionale) von Neapel sichtbar sind sowie zum Teil in den beiden örtlichen Antiquarium bezeugen den Reichtum und die Lebhaftigkeit des Handels der beiden Städtchen. Pompeji, die größere der beiden Städte, zählte fast 20.000 Einwohner. In den Ausgrabungen von Pompeii sollte man unter anderem besichtigen: das Amphitheater, das Forum, die Thermen, die Basilika, die Villa dei Misteri und die Casa di Giuglio Polibio ( Haus von Giuglio Polibio). In der heutigen Stadt befindet sich unter anderem auch die Wallfahrtskirche der "Madonna del Rosario", jedes Jahr Ziel tausender Gläubiger. Kann man das Scavi di Oplonti bewundern.
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